so vielfältig

Daubach

Die Ortsgemeinde Daubach ist eine landwirtschaftlich idyllisch gelegene Wohngemeinde mit einer Gemarkungsgröße von 292 ha und 220 Einwohnern. Mehrere kleine Handwerksbetriebe haben sich hier angesiedelt.

Es besteht eine sehr gute Verkehrsanbindung über die K20 nach Bad Sobernheim und von dort aus zur B41 nach Bad Kreuznach oder Idar-Oberstein.

Eine harmonische, abwechslungsreiche Landschaft bietet die Möglichkeit zu erholsamen Wanderungen. Der neu angelegte Wanderweg "Um die Wüstung" z.B., führt durch die eindrucksvolle Gemarkung und den Ort Daubach.

Der Grillplatz am Gemeindehaus lädt zum gemütlichen Beisammensein ein. Daneben können sich Kinder auf dem erlebnisreichen Spielplatz nach Herzenslust austoben.

Der Ort verfügt über eine evangelische Kirche, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im spätklassizistischen Sandsteinquaderbau errichtet und einer katholischen Kirche, die 1969 eingeweiht wurde und in der sich der Altaraufbau und der Taufstein, beide um 1750, aus der abgebrochenen Kirche von Rehbach sowie drei Grabsteine von Ende des 18. Jahrhunderts befinden.

Erfolgreiche Umsetzungen von Dorferneuerungsmaßnahmen erkennt man u.a. am neu errichteten Glockenturm in der Ortsmitte. Dieser wurde als Erinnerung an das ehemalige Rathaus und einem Backhaus mit der Original-Glocke aus dem Jahre 1719 aufgebaut. Die Ortsgemeinde verfügt über mehrere günstige Bauplätze. Auch junge Familien mit Kindern fühlen sich hier sehr wohl.

Am dritten Wochenende im Juli wird am Feuerwehrhaus die traditionelle, gut besuchte Kirmes gefeiert, die vom Förderverein der freiwilligen Feuerwehr Daubach/Rehbach ausgerichtet wird.

Zur Geschichte:
Über die Entstehung des Namens liegen keine Angaben vor; 1377 wird es „Daupach" geschrieben. Die Ansiedlung lag an der Straße, die von Meisenheim und Sobernheim kommend über Eckweiler, Gemünden und Kirchberg nach Trier führte. Die Zugehörigkeit zum Pfarrsprengel „Geh in Kirche" ist schon früh erwähnt. Bei der Teilung der Grafschaft Sponheim um 1232 kam Daubach in die vordere Grafschaft Sponheim-Kreuznach und zum neu gegründeten Amt Winterburg.
Zwischen 1580 und 1600 hatte Daubach 12 Häuser und 54 Einwohner. Daubach und Eckweiler hatten über Jahrhunderte hinweg eine gemeinsame Geschichte. 1866 wurde die evangelische Kirche gebaut, sie blieb aber Filiale von Eckweiler. Die Katholiken gehörten zur Pfarrei Rehbach.