so vielfältig

Portrait der Gemeinde

Die Ortsgemeinde Winterburg ist ein anerkannter Erholungsort mit einer Gemarkungsgröße von 258 ha.

Hier schmiegen sich die Häuser idyllisch an die Felsen des Ellerbachtales. Nach erholsamen und ausgedehnten Wanderungen oder Radtouren in den Wäldern des Soonwaldes kann man sich in gemütlichen Gästezimmern oder in einem großen Hotel bei einem Tropfen edlen Wein und gutbürgerlicher Küche verwöhnen lassen.

Die neu renovierte Kirche und das Denkmal des Dichters und Pfarrers Johann Nikolaus Götz auf dem Friedhof laden zu einem Besuch ein. Das ehemalige Amtsgebäude von Winterburg wird seit 1959 als Schullandheim genutzt. Schulklassen, Kindergärten, kirchliche Gruppen und Sportvereine können das Schullandheim für Kinder- und Jugendfreizeiten, Seminare und Studienaufenthalte nutzen.

Zur Geschichte:
Erstmals wird Winterburg 1325 als Jagd- und Winterresidenz der Grafen von Sponheim erwähnt. Durch Kaiser Ludwig IV. den Bayern wurde 1330 das Dorf „Wynthirberg" zur Stadt erhoben, zuvor hatte Graf Johannes von Sponheim, Schloss mit Mühle und Tal von Erzbischof Balduin von Trier zu Lehen genommen.

Der 30jährige Krieg hinterließ viel Leid im Ort, aber das Schloss überstand heil die Wirren dieser schrecklichen Zeit. Es folgten die Eroberungskriege durch Ludwig XIV., unter General Mèlac wurde das alte Schloss 1689 eingeäschert. Ein neues Amtshaus wurde gebaut (das heutige Schullandheim). Von der alten Burg sind nur noch ganz wenige Mauerreste vorhanden.

In den anschließenden Erbfolgekriegen gehört Winterburg bald zu Frankreich, zu Baden, wieder zu Frankreich, um endlich, nach den Befreiungskriegen auf dem Wiener Kongreß 1815 an Preußen zu kommen. Winterburg war seit 1250 Sitz des „Amtes" Winterburg. Diese Bezeichnung wurde nur durch die jeweilige Zugehörigkeit in „Mairie" (Frankreich) oder „Bürgermeisterei" (Preußen) geändert. Bedingt durch die Verwaltungsreform wurde das Amt Winterburg aufgelöst und 1970 der Verbandsgemeinde Bad Sobernheim zugeordnet.